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Litanei
Zur Feier der Christmette in Maldorf
Orgelvorspiel 1. Knaben Part: "Lobt Gott ihr Christen, freuet euch" 2. Knaben Part: "in seinem höchsten Thron 3. Knaben Part: "beruft er uns zu seinem Reich 4. Knaben Part:"und sendet seinen Sohn"
In derselben Aufteilung wird die 2. Strophe gesungen usw.
1. Mädchen Part: "Wie soll ich dich empfangen" Gemeinde: "und wie begegnen dir" 2. Mädchen Part: "o aller Welt Verlagen" Gemeinde: "du meiner Seele Zier" 3. Mädchen Part:"o Jesu, Jesu setze mir selbst die Leuchte bei 4. Mädchen Part: "damit, was dich ergötze
Gemeinde: "mir kund und helle sei!" Gemeindegesang: erste Strophe von "Stille Nacht" Die vier Knaben Part singen im Wechselgesang die beiden nächsten Strophen von "Lobt Gott" Die vier Mädchen Part singen im Wechselgesang die zweite Strophe von "Wie soll ich dich empfangen" Gemeinde singt die zweite Strophe von "Stille Nacht" Die vier Knaben Part singen im Wechselgesang die beiden nächsten Strophen von "Lobt Gott" Die vier Mädchen Part singen im Wechselgesang die dritte Strophe von "Wie soll ich dich empfangen" Gemeinde singt dritte Strophe von "Stille Nacht"
Alle Zusammen: "O du fröhliche"
Kurzpredigt
Zum Ausgang singen und spielen die Adjuvanten das "Ehre sei Gott in der Höhe" Arie mit Orgelbegleitung, Gesang, Trompeten und Geigen.
Wie soll ich dich empfangen und wie begegnen dir, o aller Welt Verlangen, du meiner Seele Zier? O Jesu, Jesu, setze mir selbst die Leuchte bei, damit, was dich ergötze, mir kund und helle sei.
Mit Zweigen grüner Palmen holt dort dein Volk dich ein; Ich will in Freudenpsalmen dir meine Seele weihn. Mein Hherze soll dir grünen in stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.
Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß, Du hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht lässt verzehren, wie anderer Reichtum tut.
Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als dein getreues Lieben, das trieb dich in die Welt, die du mit ihren Plagen und großen Jammers Last, die niemand kann aussagen, so fest umfangen hast.
Lobt Gott ihr Christen, freuet euch! von seiner Himmel Thron beruft er uns zu seinem Reich und sendet seinen Sohn.
Der Sohn kommt nach des Vaters Rat mit Heil uns zu erfreun'n, und auf dem ew'gen Lebens Pfad der Welt ein Licht zu sein.
Bei seinem Eintritt in die Welt umgibt ihn keine Pracht, die glänzend in die Augen fällt und groß vor Menschen macht.
Er wird dem ärmsten Knechte gleich, begehrt kein Erdenglück, verlangt allhier kein Königsreich für einen Augenblick.
Er kommt durch seiner Wahrheit Macht zu Gott uns hinzuziehn; vor seinem Lichte muss die Nacht des Aberglaubens fliehn.
Er lehret uns die Sünde scheu'n Und gibt uns Kraft dazu Und schafft uns, wenn wir sie bereu'n Begnadigung und Ruh.
Er bringt uns Trost der bessern Welt Vom Himmel uns herab. Nun schreckt, wenn unsre Hütte fällt, den frommen Geist kein Grab.
Er öffnet uns dereinst die Tür zu seinem Himmelreich. Ihr Christen, wie beglückt sind wir! Lobt Gott und freuet euch!
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